Meinungen

Red & Anarchist Black Metal (and much more!) schreibt:
Atom: Klang Ruinen is an anarchist artist from Germany who produce dark electronic and ambient music. Though it’s really not my kind of music, I think some of KR’s releases are worth your attention. Sorry for such low-quality cover art, I couldn’t find the better image anywhere.

Winter: One more release by this German anarcho-industrial project. I know I have readers who like such kind of music, but it’s hard to me to review it. Of course it’s not metal and not even noise, but the fans of dark ambient/electronic stuff will probably enjoy this EP.

Klartext: And finally, a full-length release by KR. For me it’s more harsh and sample-filled, when compared to two previous EPs – so I wouldn’t describe it as dark ambient, it’s rather industrial electronic. Looks like it is a concept album, but I can’t say much about it, because unfortunately I can understand spoken German only a very little.


The Pit schreibt: Mit dem neuen Titel “Gedankenfetzen” holt das Magdeburger Electro Industrial/Noise – Projekt Klang Ruinen zum nächsten Schlag aus.

yesternight.pl schreibt (link zum artikel): What can a computer do? A lot of noize. And believe me, the one serving Klang Ruinen is a kinda wild beast which, though it runs in a specific rhythm, does strange jumps here and there experimenting in various music homes taking from them lot of things at the same time…. To put it short:expect lot of samples, distortions and a rhythm pulsating somewhere deep down the sonic structure. Intriguing.

The Pit schreibt: Mit „Jetzt mit Erstschlags-Option“ sowie „Klartext“ hab ich gleich zwei Werke des Magdeburger „Electro-Noise Punk“ Projektes Klang Ruinen vorliegen, welches in seiner Urfassung 1998 entstanden ist und zunächst unter dem Namen „Kryptoplanet“ firmierte.Geboten wird eine elektronisch-minimalistische Klangcollage, welche sehr bizarr und undurchdringlich daherkommt und tatsächlich wie eine vom Verfall gezeichnete musikalische Ruine zu sein scheint. Stilistisch lässt sich diese Musik am ehesten post-industriellen, avantgardistisch-anmutenden Klängen á la Skinny Puppy oder aber den Einstürzenden Neubauten zuordnen, ertönt mir aber aufgrund der chaotischen Züge und der quasi nicht vorhandenen Struktur gänzlich anders in den Ohren. Vielleicht aber versuche ich diese Art der Musik auch einfach nur in Schubladen zu stecken, in welche sie nicht zu passen scheint, vielleicht aber stellt diese Musik auch einfach nur Krach dar und hatte nie den Anspruch mehr als solche zu sein.

Allerdings gibt es auch durchaus Titel wie „Apocalypse“, die durchaus tanzbar erscheinen und einige Darkwave-typische Elemente enthalten, die in dieser Form an „Cancer Barrack“ erinnern. Zudem wird die stumpfe Monotonie dieses Stückes durch einige brummend-animalische Sprachsamples untermalt, welche jedoch recht schwer verständlich sind, jedoch alle dem linkspolitischem und antifaschistischem Spektrum zugeordnet werden können, was zudem die gesamte Scheibe durchzieht.

Das gesamte Werk wird von einer bedrückenden, klaustrophobischen Atmosphäre dominiert, welche durch die flotten, hektischen Rhytmen glatt einem Drogentrip entstammen könnten: „Nur im Rausch erstellt und im Rausch ertragbar“.

Scheinbar jedoch, bin ich nicht tief genug in den Mikrokosmos der Klang Ruinen eingedrungen, denn die Intention die hinter diesen Machwerken steckt, bleibt mir trotz zahlreicher Überlegungen verborgen und erschließen sich mir nur anhand der Titel der einzelnen Songs, die einen stark sozialkritischen Hintergrund vermuten lassen. Während also die “Erstschlags-Option” mit den Kriegen dieser Welt abrechnet, geht “Klartext” mit einem totalitären Überwachungsstaat ins Gericht.

Musikalisch bin ich dem Einmann-Projekt gar nicht so abgeneigt, aufgrund der monotonen Linie, welche die gesamte Scheibe durchzieht und der stellenweise undurchdachten Songstrukturen wirkt das ganze ziemlich lieblos zusammengebastelt, als Produkt der Langeweile. Liebhaber experimenteller Musik oder Anhänger des Post-Industrial Genres können durchaus mal reinhören, als vollwertiges, kommerziell ausgerichtetes Projekt taugen die „Klang Ruinen“ aber recht wenig, da das Endprodukt viel zu speziell und viel zu laienhaft klingt.

Anspieltipps: Apocalypse, Das progressive Element


Abklang schreibt: Hi Kollege Krach-MacherDeine Mucke gefällt mir echt gut!

Und ich bin froh, dass ich mein – durch so-gut-wie-noch-nie-Anwesenheit Vorurteil? oder Bild vom vielleicht etwas unangenehm braunen Osten relativieren darf durch Projekte wie deines!

Bist mir hoffentlich nicht böse, wenn ich mich selbst poitisch nicht zu Steinewerfern geselle — das ist mir zu viel Gewalt – zu einfach… und zu pauschal.

Selbsredend will ich keine politische Diskusioun anfangen und lasse jedem das seine (sofern nicht ewig gestrig oder religiös fundamintalistisch)… und erlaube mir einfach meine eigene Mitte (selbst-zentriert)…

Freut mich wirklich, dass du mich geadded hast – vor allem auch, weil ich Nazi-Samplez mit drinne hab – aber dann doch innem ganz anderen Kontext — wie sicher klar wurde (“War against Terror”)…

Imperialismus und Propaganda… die Krebsgeschüre unserer Zeit (darauf kann man sich all zu gerne einigen!)

Hoffentlich kam das jetzt nicht schräg oder seltsam rüber — bin einfch keiner, der zweizeiler schreibt und einfach nur Oberflächlichkeit walten lässt..

Dein Projekt hat echt Substanz, Härte, Knackigkeit und fiese Sounds!

Und — ich finde es gut bis total geil, zu sagen “der, der auszog der Szene das fürchten zulehren”… denn die Szeeeene ist für mich jedenfalls lange nichts mehr identitätbildendes..

der Hang zum Krach ist um so mehr da – und sich Luft zu machen…

Meine nächste Schussrichtung wird dann wohl Kanal Telemeidial sein… ich denk, da braucht man nicht viel zu sagen..

Grüße aus Eppstein nahe Freakfurt am Main.

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